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Fazit „Mvgida Stralsund“ am 19.1.2015

Der „Pegida-Spaziergang“ am gestrigen Montag begann schon in der Vorbereitung holprig. Seit letztem Dienstag mobilisierte der regionale Ableger der „Pegida“-Gruppe  auf Facebook ihre Sympathisanten nach Stralsund. Innerhalb von wenigen Tagen bestätigten rund 250 Personen ihre Teilnahme. Während die Mobilisierung auf Hochtouren lief, stürzte über den Orga-Leuten die Verwaltungshölle herein. Grund dafür waren verschiedene Anmeldungen für Mahnwachen, Kundgebungen und Demos vom Bündnis „Stralsund Nazifrei“ an verschiedenen Orten.

Pegida in MV - Kaum gestartet offenbaren sich bereits Risse und Spaltungstendenzen

Die zahlreichen Veranstaltungen gegen die Mvgida-Aufmärsche am Montag waren ein zahlenmäßiger Erfolg. Die parallelen Aktionen in drei Städten konnten jede für sich genommen mehr Menschen auf der Straße mobilisieren, als ein einzelner Protest gegen eine beliebige NPD-Demo in der letzten Zeit. Nach dem Start von Pegida in M-V stellt sich nun aber die Frage, wie es in den kommenden Wochen weiter gehen wird. Gleichzeitig ist klar, dass es für seriöse Prognosen noch viel zu früh ist. Dennoch soll hier im Folgenden der Versuch einer Einordnung unternommen werden.
 

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