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1. Mai nazifrei - Gemeinsam nach Neubrandenburg!

Der 1. Mai ist der Tag, an dem weltweit Menschen für gleiche Rechte, eine gerechte Arbeitswelt und freies, selbstbestimmtes Leben auf die Straße gehen – ein Kampftag für die soziale und ökonomische Befreiung der Arbeiter_innenklasse.
An diesem Tag wollen NPD und Kameradschaften in Mecklenburg-Vorpommern nun wieder einmal den 1. Mai nationalistisch umdeuten und vereinnahmen.

Spendenaufruf „Nazifrei in den Mai!“

Bereits vor einigen Wochen ist öffentlich geworden, dass die NPD in diesem Jahr nicht nur am 8. Mai nach Demmin mobilisiert, sondern bereits am 1. Mai nach Neubrandenburg. Das gerade in diesem Jahr die rechtsextreme Szene versucht, lauthals auf sich aufmerksam zu machen, kommt nicht von ungefähr. Vor 70 Jahren wurde das NS-Regime militärisch geschlagen und die Gräueltaten des Faschismus der Welt offenbart. Dass der NPD und den zugehörigen Kameradschaften dieser Jahrestag ein Dorn im Auge ist, ist kein Geheimnis. Umso vehementer wird um die Umdeutung dieses Ereignisses gekämpft.

Pegida in MV - Kaum gestartet offenbaren sich bereits Risse und Spaltungstendenzen

Die zahlreichen Veranstaltungen gegen die Mvgida-Aufmärsche am Montag waren ein zahlenmäßiger Erfolg. Die parallelen Aktionen in drei Städten konnten jede für sich genommen mehr Menschen auf der Straße mobilisieren, als ein einzelner Protest gegen eine beliebige NPD-Demo in der letzten Zeit. Nach dem Start von Pegida in M-V stellt sich nun aber die Frage, wie es in den kommenden Wochen weiter gehen wird. Gleichzeitig ist klar, dass es für seriöse Prognosen noch viel zu früh ist. Dennoch soll hier im Folgenden der Versuch einer Einordnung unternommen werden.
 

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