Veranstaltungshinweis 5.1.15: Rostock bleibt bunt - Gegen Ausgrenzung und Ressentiments

Am Montag, den 5.1. wollen wir mit einer Auftaktkundgebung am Kröpeliner Tor ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Vorurteile gegenüber Teilen der Rostocker Stadtgesellschaft setzen. Wir stellen uns jedweden rassistischen und migrantinnenfeindlichen Bestrebungen entgegen.
Dazu gehört für uns auch die geplante, selbsternannte "antiislamische Demo" am 12.1., die durch Rechtsextremisten und dem Deckmantel von "PEGIDA" organisiert wird.
Hierzu gibt es am 5.1. zwei Aktionen:

Solikonzert "Wir lassen uns das Feiern nicht verbieten!" am 17. Juni im Peter-Weiss-Haus

Das Bündnis „1. Mai Rostock nazifrei“ veranstaltet zusammen mit dem Peter-Weiss-Haus am 17.6. in 2 Säalen ein Solikonzert, um einerseits die politische und zivilgesellschaftliche Arbeit des Bündnis weiter auszubauen, Workshops zu veranstalten und Weiterbildung durchzuführen und andererseits die durch die staatlichen Repressionen durch Verbote von Versammlungen am 1. Mai

Was tun, wenn plötzlich Post von der Polizei oder Staatsanwaltschaft kommt?

Bereits wenige Wochen nach den bundesweit wahrgenommenen Problemen, am 1. Mai in Rostock sich Nazis entgegenstellen zu dürfen (!), flattern die ersten "Zeugenbefragungsbögen" oder "Beschuldigtenfragebögen" bei einigen Demonstranten ein. Und einige UnterstützerInnen fragten uns bereits, was zu tun ist.

Kundgebung und Aktuelle Stunde in der Rostocker Bürgerschaft zum Thema "Zivilgesellschaft unter Generalverdacht?"

 

1. Mai Rostock nazifrei - Zivilcourage unter Generalverdacht?


Wir rufen unter dem Motto „1. Mai Rostock nazifrei: Zivilcourage unter Generalverdacht?“ zu einer Kundgebung am 14. Mai ab 15.30 Uhr vor dem Rathaus auf, die parallel zur BürgerInnenschaftssitzung stattfinden wird.
Den Anlass für unsere Kundgebung stellt das inakzeptable Verhalten der Stadtverwaltung, des Oberbürgermeisters sowie der Polizei gegenüber den Protesten gegen den Naziaufmarsch im Vorfeld des 1. Mai sowie am Tag selbst dar.

Kundgebung: Zivilcourage unter Generalverdacht? 14.5.2014, 15 Uhr

PRESSEMITTEILUNG

Bündnis 1. MAI ROSTOCK NAZIFREI, 12.05.2014

Kundgebung unter dem Motto „1. Mai Rostock nazifrei: Zivilcourage unter Generalverdacht?“ am Mittwoch vor dem Rathaus

Zusammenfassung des 1. Mai 2014 aus Sicht des Bündnis "1.Mai Rostock nazifrei"

Wir bewerten den heutigen Tag als Erfolg der demokratischen und antifaschistischen Kräfte. Mindestens 2000 Menschen sind dem Aufruf unseres Bündnisses gefolgt und beteiligten sich an vielfältigsten Formen der Protesten gegen die angereisten Rechtsextremisten.

ACHTUNG UPDATE II: Die Demonstration von Klenowtor (S-Bahnhof Lichtenhagen) zum S-Bahnhof Lütten-Klein ist GENEHMIGT

ACHTUNG UPDATE II: Die Demonstration von Klenowtor (S-Bahnhof Lichtenhagen) nach Lütten-Klein ist GENEHMIGT. Einzige wichtige Auflage ist, das wir bis 12 Uhr den Stadtteil verlassen haben müssen. Damit haben wir derzeit 2 (!) angemeldete Kundgebungen: S-Bahnhof Lichtenhagen um 10 Uhr UND S-Bahnhof Lütten-Klein, ebenfalls um 10 Uhr. Die Treffpunkt S-Bahnhof Parkstraße (ihr werdet es erraten, 10 Uhr) und Fahrrad-Demo um 9 Uhr am Doberaner Platz bleiben weiterhin bestehen. Wir werden in Lichtenhagen auf alle Anreisenden warten und keine Spaltung zulassen.

Update I: Das OVG Greifswald verbietet Demokratiefest in Groß-Klein

Update I: Das OVG Greifswald hat vor wenigen Minuten das beim Stadtteil- und Begegnungszentrum Groß-Klein geplante Demokratiefest mit Konzerten, Infoständen, Malaktionen, Demokratie-Café und vielem mehr untersagt und in seiner Begründung dem Bündnis aus Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Jugendverbänden, Sozial- und Kultureinrichtung massive Störungsabsichten der npd-Kundgebung unterstellt.

„1. Mai Rostock Nazifrei“ legt Widerspruch gegen das Urteil des Schweriner Verwaltungsgerichtes ein

Am Abend des 30. April untersagte das Verwaltungsgericht Schwerin drei durch das Bündnis „1. Mai Rostock Nazifrei“ beantragte Kundgebungen im Rostocker Stadtteil Groß-Klein.
Betroffen sind eine Mahnwache der „Amadeu-Antonio-Stiftung“, eine Demonstration der „IG Metal Jugend“ und das „Demokratiefest“.
Das Verwaltungsgericht berief sich in seinem Urteil auf eine Gefahrenprognose der Polizei und des BKA. Grundlage dieser sollen nach Informationen des Bündnisses bundesweite Erfahrungswerte aus den letzten 5 Jahren sein.

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