Mvgida–Anmelder in Schwerin gehört zur NPD

Zuerst war es nur eine Vermutung, aber nach dem Aufmarsch und der anschließenden Berichterstattung ist eines klar: Der zuvor als Stefan Steiner bekannt gewordene Anmelder ist identisch mit Felix Steiner, einem Neonazis, der in Boizenburg aufgewachsen ist.

Pegida in MV - Kaum gestartet offenbaren sich bereits Risse und Spaltungstendenzen

Die zahlreichen Veranstaltungen gegen die Mvgida-Aufmärsche am Montag waren ein zahlenmäßiger Erfolg. Die parallelen Aktionen in drei Städten konnten jede für sich genommen mehr Menschen auf der Straße mobilisieren, als ein einzelner Protest gegen eine beliebige NPD-Demo in der letzten Zeit. Nach dem Start von Pegida in M-V stellt sich nun aber die Frage, wie es in den kommenden Wochen weiter gehen wird. Gleichzeitig ist klar, dass es für seriöse Prognosen noch viel zu früh ist. Dennoch soll hier im Folgenden der Versuch einer Einordnung unternommen werden.
 

"MV für alle!" am 12.1.15 hat einen eigenen Hashtag: #mvfüralle

Liebe Leute,
für alle morgigen Aktionen in MV haben wir einen gemeinsamen Hashtag: #mvfüralle.
Bitte verwendet diesen, egal wo ihr grad unterwegs seid. 
Beispielsweise für Stralsund : #mvfüralle HST Uhrzeit Infos
Damit haben alle Menschen, egal ob in Rostock, Schwerin oder Stralsund alle relevanten Infos auf dem Schirm, können euch kurz antworten und jede_r weiß, ohne viel Aufwand, was überall los ist.

Pressemitteilung des Migrant_innenrats Rostock: Für ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, Religion und Kultur

Das Netzwerk der Migrantenselbstorganisationen aus Mecklenburg-Vorpommern, MIGRANET-MV, ruft die Migranten und Migrantinnen, die in Mecklenburg-Vorpommern wohnen auf, sich an den friedlichen Demonstrationen in Rostock, Schwerin und Stralsund, für ein friedliches Zusammenleben von in unserem Land lebende Menschen verschiedener Herkunft, Religion und Kultur und gegen alle Arten des Rassismus, der Ausgrenzung und der Intoleranz, die PEGIDA, MVGIDA, ROGIDA und andere Gruppen vehement propagieren, zu beteiligen.
 

Info-Update zu "Rostock für alle!" am 12.1.15 in Rostock

Nachdem die "Rogida"-Demo in Rostock am Dienstag durch den Anmelder aus Stralsund abgesagt wurde, haben wir uns entschlossen, dass das Bündnis "Rostock nazifrei" seine geplanten Veranstaltungen in Rostock durchführen wird, sich mit den Initiativen in Stralsund und Schwerin solidarisiert UND die dortigen Aktionen unterstützt! Hierzu gibt es für die 3 Städte kurz zusammengefasst alle relevanten Informationen:

"ROSTOCK FÜR ALLE!" am 12.1.15

Rückblick: "Rostock für alle!" am 5.1.15

Unter diesem Motto fanden am 5.1.15 mehrere Veranstaltungen und Kundgebungen in Rostock gegen die zum 12.1.15 angemeldete Demonstration vom lokalen Pegida-Ableger statt.
Bereits um 16 Uhr fanden sich am Doberaner Platz mit Unterstützung von den Linken über 450 Teilnehmer_innen ein.
Nach einer Auftaktkundgebung mit zwei Redebeiträgen von Hikmat Al-Sabty, Landtagsabgeordneter der LINKEN, und Tilman Jeremias, Pastor der Innenstadtgemeinde, zog die Demonstration bis zum Kröpeliner Tor, wo eine weitere Kundgebung stattfand.

"Wir müssen die Sorgen der Leute ernst nehmen!" - Warum?

Was ist nur los am lauten Rand der Republik?
Ein Kommentar von Torsten Sohn, Sprecher des Bündnis „Rostock nazifrei“
 
Zuwanderung ja, doch Kultur und Religion dürfen gerne vor Europas Toren abgelegt werden. So jedenfalls lautet der einstimmige Tenor der so genannten „Pegiden“.

NNN und OZ vom 3.1.2015

Presseüberblick zu "Rostock für alle" am 5.1.15

Nur wenige Tage bis zu unserer gemeinsamen Mobilisierungs-Aktionen am 5.1.15 gegen eine "Pegida"-Demo in Rostock haben sich die OZ und NNN etwas Zeit für unser Anliegen genommen und schon ein wenig über die Schwerpunkte am kommenden Montag berichtet.

Rostock für alle - Aufruf gegen Ausgrenzung und Ressentiments

Mit einer Auftaktkundgebung am 5. Januar um 17 Uhr am Kröpeliner Tor wollen wir als Bündnis „Rostock nazifrei“ zusammen mit vielen Initiativen, Vereinen und Organisationen für eine vielfältige Stadtgesellschaft eintreten, über die geplante, selbsternannte antiislamische „Rogida“-Demo am 12. Januar in der Rostocker Innenstadt informieren und deutlich machen, warum eine „Rogida“-Demo Vorurteile bedient, Menschen stigmatisiert und welche Verbindungen die Organisatoren zur rechtsextremen Szene haben.

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