2. Reisebericht der Initiative "MV für Kobané" im Peter-Weiss-Haus

Nach der zweiten Spendensammlung und dem Transport von medizinischen Hilfsmitteln mit 2 LKW's aus Mecklenburg-Vorpommern nach Suruç (Grenzpartnerstadt zu Kobané) berichtete heute Abend ein Teil des Organisationsteam von der Fahrt und der Übergabe der gesammelten Spenden.

Bari, Thomas, Andy und Monchi zeigten eine kleine Auswahl von Fotos aus der Gegend um Suruç, die die Lage der aus Syrien geflüchteten Menschen eindrucksvoll und schonungslos zum Ausdruck brachten. 

In Suruç leben Zehntausende geflüchtete Menschen in Zeltstädten unter schwierigsten Umständen. Trotzdem wird dort das Leben der Geflüchteten größtenteils selbstverantwortlichen organisiert, vom Schulunterricht bis zur Vorbereitung von Wahlen. Selbstbestimmung und -verantwortung scheinen selbst unter diesem Umständen die beiden wichtigsten Eigenschaften bzw. Freiheiten zu sein. 

Die gespendeten Materialien wie Bekleidung wurden in Suruç entladen, die medizinischen Hilfsmittel und Geräte wurden in Grenznähe zwischengelagert, um sie direkt nach Kobané zu transportieren. Denn gerade in Kobané und den Nachbardörfern, wo über 80 % der Gebäude zerstört wurden, ist es für die bereits zurückgekehrten Menschen notwendig, die medizinische Versorgung schnellstmöglich wieder aufzubauen. Hierzu werden bereits bis zum 10. Mai Geld und medizinische Materialien für einen 4. LKW nach Kobané gesammelt.

Wenn ihr wieder mithelfen wollt, schaut am besten auf die Facebook-Seite "MV für Kobané".

Für Spenden könnt ihr folgende Bankverbindung nutzen: 
Thomas Wanie
IBAN: DE05130500000200052675
Verwendungszweck: MV für Kobane