Kundgebung: Zivilcourage unter Generalverdacht? 14.5.2014, 15 Uhr

PRESSEMITTEILUNG Bündnis 1. MAI ROSTOCK NAZIFREI, 12.05.2014 Kundgebung unter dem Motto „1. Mai Rostock nazifrei: Zivilcourage unter Generalverdacht?“ am Mittwoch vor dem Rathaus Für Mittwoch, den 14.5., plant das Bündnis „1. MAI ROSTOCK NAZIFREI“ ab 15 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus. Unter dem Motto „1. Mai Rostock nazifrei: Zivilcourage unter Generalverdacht?“ sollen das inakzeptable Verhalten der Stadtverwaltung, des Oberbürgermeisters sowie der Polizei rund um den 1. Mai, an dem die NPD durch Rostock aufmarschiert ist, vor dem Rathaus und in der BürgerInnenschaftssitzung kritisiert und hinterfragt werden. „Auch wenn wir den 1. Mai in Rostock aus zivilgesellschaftlicher Sicht auch im Nachhinein als Erfolg verbuchen, so hat die Stadt vieles daran gesetzt, dies massiv zu behindern. Wir erwarten dass uns die StadtvertreterInnen und die Stadtverwaltung am Mittwoch vor dem Rathaus und in der BürgerInnenschaftssitzung Rede und Antwort gesteht“, so Pressesprecher des Bündnis 1. MAI ROSTOCK NAZIFREI Torsten Sohn. „Eine Stadt, die sich als weltoffen und tolerant darstellt, sollte der eigenen Zivilgesellschaft positiv und unterstützend gegenüberstehen, anstatt sie zu kriminalisieren und den notwendigen Protest gegen Neonazis unter anderem mit Verboten zu torpedieren. Wir laden alle Einwohner und Einwohnerinnen ein, sich am Mittwoch am 15 Uhr vor dem Rathaus gegen die Kriminalisierung von antifaschistischem und demokratischem Protest gegen den NPD-Aufmarsch vom 1. Mai in Rostock und für jeden weiteren notwendigen Protest gegen Nazis in Zukunft einzusetzen“, so Sohn weiter.