PM des Bündnis "Rostock nazifrei" zur geplanten Rogida-Demo am 1.3.2015 in Rostock

Kein Platz für Rassismus und Menschenfeindlichkeit in Rostock!
Am kommenden Sonntag will ein Bündnis mit dem Namen Rogida in der Rostocker Innenstadt demonstrieren.

Das Bündnis "Rostock nazifrei" wird sich mit mehreren Kundgebungen und zwei Demonstrationen unter dem Motto "Rostock für alle!" dem geplanten Aufmarsch von Rogida entgegenstellen.

"Die bisherigen Gida-Demonstrationen, die es in Mecklenburg-Vorpommern seit dem 6. Dezember vergangenen Jahres gab, sind nicht an einer Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen interessiert. Davon zeugt allein die starke Beteiligung von Rechtsextremist_innen der NPD und anderen Neonazis bei der Organisation, der Durchführung und Beteiligung von Gida-Demos in Güstrow, Schwerin und Stralsund. Stattdessen verunsichern sie Teile der Bevölkerung, verunglimpfen Menschen und lehnen demokratische Grundwerte ab", sagt Claudia Barlen, als Sprecherin des Bündnisses.

Seit Wochen mobilisiert Mvgida wöchentlich vor allem Anhänger der rechten Szene zu ihren Demos.

Torsten Sohn, Sprecher des Bündnisses: "Die hiesigen Gida-Demos sind augenscheinlich der verlängerte Arm der NPD, um mit Hilfe einer vermeintlichen Bewegung von "besorgten Bürger_innen" neue Wählerschichten zu erreichen, die für sich kaum Schnittpunkte mit der NPD sehen. Ziel ist eine schleichende Gewöhnung als Trittbrettfahrer durch den lokalen Pegida-Ableger".

"Dem entgegenzuwirken, aufzuklären und zu informieren sehen wir als eine der wesentlichen Aufgaben unseres Bündnisses an und rufen alle Rostockerinnen und Rostocker auf, sich den friedlichen und vielfältigen Protesten anzuschließen und am Sonntag deutlich zu machen, das Rassismus und Menschenfeindlichkeit in Rostock keinen Platz haben!" ergänzt Barlen.